| 4 heads - Gesellschaft für Personal- und Organisationsentwicklung |
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Denkschulen

Unser beraterisches Selbstverständnis und die von uns angewandten
Methoden entspringen den Denkschulen des Konstruktivismus (v. Glasersfeld,
v. Foerster) sowie den aus ihnen abgeleiteten Ansätzen der Kurzzeittherapie
(de Shazer, Weakland) und der systemischen Kommunikationsberatung
(Watzlawik).
Der radikale Konstruktivismus
vertritt die Auffassung, dass sich jedes System (Organisation, Familie,
Einzelperson) seine eigene Wirklichkeit konstruiert. Jede so konstruierte
Welt oder Wirklichkeit erweist sich für das jeweilige System
zunächst als passend und impliziert damit eine relative Veränderungsresistenz
(stabiles Gleichgewicht). Aus diesem Denkansatz entwickelten sich
systemische Beratungsansätze wie zum Beispiel das sogenannte "systemische
Coaching" oder die "systemische Organisationsberatung".
Diese Beratungsrichtungen gehen davon aus, dass jedes System die
Kompetenz für Veränderungen in sich trägt, Lösungsansätze
also bereits immanent sind. Sie werden jedoch aufgrund der Beharrungstendenz
und dem Wunsch nach Stabilität jedes Systems nicht erkannt oder
nicht umgesetzt. Stattdessen verfestigen sich die gelernten Muster
und die vergeblichen Lösungsversuche.
Wir verstehen uns als Prozessberater
und nicht als Expertenberater. Systemische Berater sind spezialisiert
im Durchbrechen lösungshemmender Denk- und Verhaltensmuster: "Lernen
als Verlernen!". Mithilfe sogenannter Interventionen (sprachlich,
visuell, szenisch) gelingt es kunstvolle Irritationen und sprachliche
Reflexionen zu erzeugen und das System damit vom stabilen in ein
sogenanntes labiles Gleichgewicht zu bringen. Somit werden Perspektivwechsel
angeregt und neue Handlungsspielräume eröffnet. |
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